Oldies but Goodies

Mittwoch, April 26, 2017

Weber - Spezial

Ich will Spaß - ich geb´ Gas !

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Umrüstung auf Weber kurz erklärt !

Die Umrüstung auf einen Weber-Vergaser war noch nie so populär wie in den letzten Jahren.
Um Ihnen die ganze Geschichte etwas zu verdeutlichen und näher zu bringen, haben wir Ihnen hier einen „kleinen“ Online-Weberreport zusammengestellt.


Solex raus - Weber rei
n...

Neben etlichen Manta A, Ascona A und Rekord-Fahrern haben sich besonders viele Opel GT–Fahrer zu diesem Schritt entschieden. Das hat sicherlich seinen Grund....?!

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Warum überhaupt umrüsten ?

Es liegt uns sicherlich fern, den guten alten Solex-Vergaser schlecht zu reden.
Fakt ist jedoch, dass die meisten dieser Vergaser nach Jahrzehnten reif für den Ruhestand sind.
Schlechtes Anspringverhalten (besonders beim Heißstart), unruhiger Leerlauf, weniger Leistung bei gleichzeitig mehr Verbrauch sind die häufigsten Mängel. Ein Hauptgrund für diese Probleme sind die serienmäßig relativ thermisch instabilen Solex-Gehäuse sowie häufig ausgeschlagene Klappenwellen.
Besonders die enormen Temperaturschwankungen und Hitzebelastungen bei z.B. einem Opel GT, machen dem Solex das Leben schwer. Das ist auch der Grund dafür, dass die meisten, in die heißen Gebiete der USA gelieferten Opel GT, schon in den ersten 12 Jahren auf den erheblich stabileren Weber-Vergaser umgerüstet wurden.

Alternativ bietet sich eine Komplettüberholung des Solex-Vergasers an.
Jedoch müssen hier Spezialisten ran und es gibt erhebliche Unterschiede im Preis/Leistungsverhältnis. Man sollte in jedem Fall vorher auf ein verbindliches Angebot bestehen.

Ein komplett überholter Solex-Vergaser kann für etliche Jahre problemlos funktionieren – das muss aber nicht zwangläufig der Fall sein. Es gab und gibt auch Fälle, in denen ein für gutes Geld überholter Solex, nach kurzer Zeit wieder die alten unerwünschten Angewohnheiten an den Tag legte.
Die von uns angebotenen Webervergaser sind hingegen fabrikneu. Das ist ein entscheidender Vorteil.

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Eine Weber-Umrüstung stellt in erste Linie keine Tuning-Maßnahme dar, jedoch berichten die meisten „frischen“ Weberpiloten nach dem Umbau immer wieder von einem spürbar spritzigeren Motorlauf und natürlich von einem deutlich verbesserten Anspringverhalten.

In vielen Fällen werden Sie Ihren guten alten 1900er nicht wiedererkennen ...


 

Auf geht’s …it´s Weber – Time !

Als Versuchsträger und „Model“ musste natürlich wieder einer unserer GTs „herhalten“.
Eingebaut ist ein normaler 1900S-Motor, der zuletzt mit einem originalen Solex-Vergaser betrieben wurde.

 

Bei der Anschaffung Ihres neuen Umrüstungsset haben Sie die Qual der Wahl.
Hierbei möchten wir Ihnen gerne behilflich sein.

Unsere Weber-Sets sind bereits fertig konfektioniert, vorbereitet und für Sie zusammengestellt. Die Bedüsung ist für 1900er bis 2.0 Motoren ausgelegt.
Das erspart Ihnen später die Suche nach eventuell notwendigen Einzelteilen und den Ärger über eventuell nicht beschaffbare Kleinteile.
Wenn Sie unseren Online-Shop besuchen werden sie feststellen, dass verschiedene Weber-Sets und Webervergaser-Ausführungen zu bekommen sind.
Primär unterscheiden sich diese Ausführungen jedoch nur in der Ansteuerung der Kaltstartautomatik (dem Choke) und dem Luftfilteraufbau.

Beginnen wir also mit dem Choke...

Sie haben die Wahl zwischen diesen beiden Choke-Versionen :

1.) … über Wasser (W-Version)
Serienmäßig waren alle „Solex“-Opel GT (und Kadett B, Rekord C) mit einer kühlwassergesteuerten Kaltstartautomatik ausgerüstet. Das System erkennt über die Temperatur des Kühlwassers den Wärmezustand des Motors und regelt die Anreicherung über diese Temperatur.
Heute haben Sie die Möglichkeit, auch Ihren neuen Webervergaser fix und fertig in dieser Ausführung zu bekommen. Der Vorteil dieser Version liegt in der noch etwas originaleren Ansteuerung - und zwangsläufig damit auch in der Optik. Da wir diese Sets weitgehend vorbereitet und optimiert haben, sind hier selbst im Schlauchsystem so gut wie keine Änderungen fällig. Diese Version lässt sich mit dem geringsten Aufwand verbauen und selbst ein Bäckerlehrling wird hiermit einbautechnisch klar kommen.

2.) … elektrisch (E-Version)
Die „moderneren“ Vergaser-Opel der 70er Jahre (Manta / Ascona A, Kadett C) wurden serienmäßig zwar noch mit Solex-Vergasern bewaffnet, aber insbesondere die Kaltstartvorrichtung erhielt am Werk ein „tune up“. Ab sofort wurde diese Regelung über einen einfachen elektrischen Anschluss bewerkstelligt.
Auch bei der Umrüstung auf Weber steht Ihnen diese Ausführung zur Verfügung. Es ist quasi die Weber-Basis-Version und langjährige Erfahrungswerte haben aufgezeigt, dass diese Ausführung unbestritten den Pokal der zuverlässigsten Variante einkassiert hat.
Wir empfehlen diese Version, weil sie sich mit überschaubarem Aufwand implantieren lässt und weil die elektrische Kaltstartautomatik besonders zuverlässig funktioniert.

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In unserem Weber-Report verwenden wir die elektrische Version.
Also den "E"-Vergaser links auf dem obrigen Foto....

 


 


 

Jetzt geht’s ans Schrauben …arbeit_schraubenschluessel_327x220

 

Zunächst wird der Solex ausgebaut. Das sollte Sie vor keine größeren Probleme stellen.
Um den von uns gelieferten Weber später montieren zu können, müssen keine Änderungen am serienmäßigen Ansaug- / Abgaskrümmer vorgenommen werden. Diese können sie also komplett eingebaut lassen.

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Auch das serienmäßige (Opel GT) Gasgestänge bleibt wo es ist. Kuppeln Sie es einfach am Alt-Vergaser ab.

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1.) Der neue Vergaser …

In unseren Sets finden Sie u.a. eine neue Anschlusskugel für das Gasgestänge und einen Anschlusswinkel.
Beides schrauben Sie als erstes auf den neuen Webervergaser.

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Je nachdem wie die Benzinleitung in Ihrem Opel verlegt worden ist kann es sinnvoll sein, den Anschlussstutzen am Weber umzusetzen. Das ist ganz einfach und mit wenigen Handgriffen erledigt. Wichtig: Immer einen Tropfen Schraubensicherung (z.B. Art.Nr. 0a2.6) verwenden !

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Damit sind die „Umbauarbeiten“ am neuen Vergaser schon abgeschlossen.
Das haben Sie in 10 Minuten erledigt !

Die neue Gasfabrik kann jetzt ihren späteren Arbeitsplatz einnehmen.
Wichtig : Verwenden Sie bitte zwischen Ansaugkrümmer und dem Vergaser ausschließlich unsere mitgelieferten „dicken“ Fußdichtungen. Gerade in diesem Bereich sind unglaublich minderwertige Produkte am Markt, die Ihnen später den Spaß verderben könnten.

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Der Weber wird nun mit den vorhandenen 4 Befestigungsschrauben verschraubt. Aufgrund der geringen Platzverhältnisse im GT, kann diese Sache zu einer einigermaßen nervigen Fummelei mutieren.

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Der neue Weber sitzt jetzt schon mal dort wo er hingehört.

Schrauber-Tipp : „Opfern“ Sie einen 13er Ring-Maulschlüssel und schneiden oder sägen ihn mittig durch. Mit dem nun kürzeren Ringschlüssel ist die Montage ein Kinderspiel und in wenigen Minuten vollbracht !
(Achten Sie bitte darauf, dass die Gewinde und Muttern zur Vergaserbefestigung ein Feingewinde haben)

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2.) … die Sache mit dem Choke


Als nächstes geht es an den Anschluss der Kaltstartautomatik (Choke).
Wie bereits erwähnt, haben wir uns bei diesem kleinen Online-Report für die E-Version des Webers entschieden - also die Version mit elektronischem Choke. Sie ist die Basisversion, die auch am häufigsten bestellt wird.

Wie bei allen Arbeiten an der Elektrik, nehmen Sie bitte zuerst Ihren Opel vom Netz. Das heisst : Klemmen Sie bitte die Batterie ab.

Um den elektronischen Choke betreiben zu können muss ein Anschlusskabel vom Webervergaser an die Zündung verlegt werden.

Schließen Sie nun das Anschlusskabel an die Automatik des Vergasers an und verlegen Sie das Kabel hinter dem Motor (z.B. hinter die Hitzematte klemmen).
Achten Sie darauf, dass das letzte Stück Leitung zur Anschlussdose der Kaltstartautomatik locker durchhängt und vermeiden sie Scheuerstellen.

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Verwenden Sie nur hochwertiges Automobilkabel mit ausreichender Isolierung und optimalerweise mit gelötetem Stecker (z.B. unsere Art.Nr 5a23.3f ).
(Um den Einbau hier besser dokumentieren zu können, haben wir aus Gründen der besseren Erkennbarkeit ausnahmsweise ein "auffälliges" Universalkabel verwendet).

Am anderen Ende schließen Sie dieses Kabel bitte NICHT einfach an die Zündspule an, denn von hier bekäme die Kaltstartautomatik u.U. nicht die notwendige Power.

Stattdessen gehen Sie bitte direkt an den Sicherungskasten.
Entfernen Sie die Abdeckung der Sicherungleiste und stecken Sie das Anschlusskabel an den von uns empfohlenen freien Steckplatz.

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Eine Skizze legen wir jeder Lieferung bei -
hier können Sie praktisch nichts falsch machen !
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Um das Kabel durch die Stirnwand an den Sicherungskasten legen zu können, nutzen Sie am einfachsten eine der bereits vorhandenen Durchführungen.
Bei den meisten GTs bietet sich z.B. die Durchführungsöffnung für den Wischwasserschlauch an.
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3.) Nun geht es an das Schlauchsystem …

Es ist sinnvoll, vor der Weber-Umrüstung einen Teil der Heizungsschläuche und natürlich die Luftfilteranlage zu demontieren. Das schafft angenehmen Raum am Arbeitsplatz.
Sollte Ihr GT bisher noch mit einem serienmäßigen Solex-Vergaser bestückt gewesen sein, finden Sie in den Heizungsschläuchen zwei T-Stücke. Über diese T-Stücke wurde die kühlwasserbetriebene Kaltstartautomatik (Choke) Ihres Solex versorgt.
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Da Sie sich jetzt jedoch für einen neuen Vergaser mit E-Choke entschieden haben, fallen diese beiden T-Stücke weg.
Es gibt nun die Möglichkeit das Heizungsschlauchsystem zu erneuern (unsere Art Nr. 9a3.1). Vielleicht ist dies eine gute Gelegenheit, da die vorhandenen Schläuche unter Umständen eh nicht mehr das Gelbe vom Ei sein könnten ?!
Möchten Sie Ihre vorhandenen Schläuche weiter verwenden, belassen Sie die T-Stücke im Schlauchsystem und verschließen einfach nur den überflüssigen Anschluss des T-Stücks (z.B. mit einer Schraube + Schlauchschelle).
Alternativ bekommen Sie bei uns aber auch passende Verbindungsstücke mit dem Sie überflüssige T-Stücke professionell ersetzen können.

Schließen Sie die Schläuche nun wieder an und vergewissern sich, dass alle Schellen einwandfrei funktionieren. Schließen Sie nun auch die Benzinleitung an den Vergaser an. Bitte beachten Sie, dass Sie in jedem Fall immer einen Benzinfilter vor den Vergaser anschließen. Egal welchen Vergaser Sie fahren !
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4.) Der letzte Arbeitsschritt ist die Montage des Luftfilters

Der Luftfilteraufbau

Wenn Sie die Luftfilteraufnahme eines Webervergasers mit der eines Solex vergleichen werden sie feststellen, dass diese beiden Vergaser vom Lufteinlass so gar nicht miteinander verwandt sind. Das bedeutet, dass Sie Ihre vorhandene Luftfilteranlage nicht wie gewohnt auf den neuen Vergaser „aufstecken“ können.
Hier bieten sich jetzt unterschiedliche Möglichkeiten an, diesem Problem Paroli zu bieten :

1.) Chromluftfilter

Die einfachste und preisgünstigste - aber trotzdem 100% funktionellste Lösung ist die Verwendung eines Sportluftfilters (unsere Artkel Nr. 5a23.2 oder als Set Artikel Nr. 5a23.3a). Dieser Filter ersetzt die serienmäßige Luftfilteranlage komplett.

Er passt problemlos und lässt sich mit wenigen Handgriffen montieren. Damit das Ganze nicht nur funktioniert sondern auch gut aussieht, liefern wir den Filter in verchromter Ausführung. Das Filternetz ist ohne Bedenken als hochwertig anzusehen.
Das einzige Manko dieses Filters liegt in seiner „anti-originalen“ Optik. Das Teilchen fällt halt sofort auf und jeder weiß, dass hier nichts Originales im Spiel ist.

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2.) Adapter

Über unsere Artikel Nr. 5a23.1 und mit dem Set Art Nr. 5a23.3b bekommen sie einen Adapter mitgeliefert. Diesen Adapter schrauben Sie auf Ihren neuen Weber und darauf bringen Sie dann Ihre vorhandene Serien-Luftfilteranlage (wie gewohnt) an. Das hört sich nach einer Königslösung an …wenn da nicht die Einbauhöhe wäre ! Bei Manta / Ascona ; Kadett / Rekord usw. her spielt dieses kaum eine Rolle. Aber bei unserem Flachmann, dem Opel GT, ist diese Nummer in fast allen Fällen mit etwas „Bastelarbeit“ verbunden.
Durch die Verwendung des Weber-Luftfilteradapters ergibt sich (je nach Zustand und Ausführung der Motorlagerböcke) eine Erhöhung der Luftfilteranlage. Das kann bedeuten, dass die ganze Geschichte von der Höhe her nicht mehr passt. Hier ist also Nacharbeit fällig.

Unser Kunde und Freund Bernd Rahn, hat diese Nummer erfolgreich bewältigt und eine originale Vergaserhutze "flachgelegt". Dazu wurde der untere Teil der Hutze abgetrennt und eine Metallplatte angeschweißt.
Unten rechts im Bild die serienmäßige Vergaserhutze und links die geänderte. Besser kann man es nicht lösen.

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3.) Plenum - Spezial Flachaufsatz

wie heißt es so schön : alle guten Dinge sind drei.
Die dritte Lösung bezüglich der Luftfilter -Problematik ist ein spezieller Flachaufsatz für den Webervergaser. Der Plenum.
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Konstruiert für alle Modelle,die flach gebaut sind und auf eine geringe Aufbauhöhe angewiesen sind. Der Plenum passt wie angegossen in den Opel GT. Er ersetzt die originale Solex-Vergaserhutze. Anschließend kann die komplette originale Luftfilteranlage weiterverwendet werden. Der Plenum ist optisch sicher etwas gewöhnungsbedürftig und er ist auch die kostenintensivste Lösung. Allerdings machen sein völlig problemloser Einbau und der optimierte Luftdurchsatz „ohne Ecken und Kanten“ diese Dinge wieder wett.

Von links nach rechts : Adapter, Chromfilter, Plenum
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Wichtig : Egal für welche Luftfilterlösung Sie sich entscheiden, zum Lieferumfang gehören bei uns immer Schraubenmaterial und natürlich die passenden Dichtungen !

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Der Plenum macht das Rennen...

Er passt problemlos, man kann den Großteil der serienmäßigen Luftfilteranlage verwenden und der Einbau ist extrem unkompliziert. Wir haben uns daher in unserem Weber-Spezial für den Plenum - Flachadapter entschieden und dokumentieren Ihnen was zu tun ist.

Der Plenum besteht aus einem Unterteil, welches mit dem Vergaser verschraubt wird und einem Deckel.

Möchten Sie den originalen großen Ventildeckelschlauch, der zur Kurbelgehäuseentlüftung beitragen soll, weiterverwenden, müssen Sie zunächst eine Bohrung im Sockel des Plenums anbringen. Alternativ könnten Sie auch diesen Ventildeckelanschluss abklemmen, so wie man es auch beim Umbau auf Einspritzmotoren praktiziert.
Wir empfehlen jedoch den Anschluss weiterhin als Entlüftung zu nutzen.
Sie bringen also als erstes die Bohrung an. Die entsprechende Stelle haben wir für Sie schon markiert.

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Zu unserem Lieferumfang gehört auch der passende Anschlusssatz, den Sie einfach in den Plenum einschrauben.

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Als nächstes Schrauben Sie den Plenum mit den beiliegenden Schrauben und der Dichtung auf den Vergaser.
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Eigentlich schade um den schönen Schlauch – aber nicht zu ändern : Schneiden Sie den originalen Ventildeckelschlauch wie hier abgebildet ab :
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Sollten Sie über diesen Schlauch nicht verfügen, können Sie ihn unter der Artikel Nr. 5a24.1 bei uns bekommen.
Der Schlauch passt saugend in den Ventildeckel und nun schieben Sie ihn einfach auf den unten liegenden Anschluss des Plenum.
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Alles passt perfekt und wurde von uns für Sie aufeinander abgestimmt. Diese Arbeiten haben Sie sehr schnell und unkompliziert erledigt.

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Im nun letzten Arbeitsschritt schrauben Sie den Deckel des Plenum auf das Unterteil und schließen Ihre vorhandene Original-Luftfilteranlage an.
Bringen Sie als nächstes die "Rest-Ordnung" in ihren Motorraum. Ziehen Sie alle Schellen an, stecken abgezogene Schläuche und Leitungen wieder auf und vergewissern sie sich, dass sie dabei keine Teile übersehen haben. Kühlwasser nicht vergessen und die Batterie möchte nun auch wieder ans Netz.
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4.) Der erste Startversuch …

Wie Sie bereits unserer Artikelbeschreibung entnehmen können, liefern wir Ihnen Ihr neues Weberset voreingestellt.
Logischerweise können wir den Vergaser natürlich nur "grob- und grundeingestellt" ausliefern.
Da diese Artikel jedoch seit über 15 Jahren über unsere Ladentheke geht, liegt diese Grundeinstellung oft schon sehr gut !

Sie werden beim ersten Start ein wenig mit dem Anlasser „orgeln“ müssen, schließlich muss erstmal Benzin in den Vergaser.
Ist das Benzin jedoch angekommen, wird Ihr Opel mit der Grundeinstellung Ihres neuen Webers anspringen.

In fast allen Fällen werden Sie feststellen, dass der Motor zunächst ohne Korrekturen an der Einstellung gar nicht mal so schlecht läuft.
Korrigieren Sie als erstes nur
das Standgas.
Dieses können wir vor der Auslieferung unmöglich richtig einstellen – das würde an Hexerei grenzen.

Sie werden in fast allen Fällen mit dem Vergaserset, so wie es aus der Packung kommt, eine erste Fahrt unternehmen können.
Wir haben sogar etliche Kunden, die mit dieser Grundeinstellung eine ganzen Saison (oder länger) zufrieden unterwegs sind.
Auch wenn Ihr Opel mit der Grundeinstellung prima läuft müssen wir Ihnen aus Sicherheitsgründen raten, nach dem Umbau eine Werkstatt oder einen Sachkundigen mit einem „Feintuning“ (Feineinstellung) zu beauftragen.
Dadurch verhindern Sie eine zu magere oder zu fette Einstellung und "kitzeln" gleichzeitig die volle Leistung aus Ihrem Motor.

Wir haben Ihnen hier einen kurzen Spot eingestellt.
Er zeigt den ersten Start nach einer Weber-Umrüstung mit einem unserer Vergaser "so wie er aus der Packung kommt" :



Schrauber- Tip :
Das altbekannteste Erkennungsmerkmal einer guten oder schlechten Vergasereinstellung ist das Zündkerzenbild. Dieses können Sie auch als Laie selber prüfen.

- Ein schwarzer, dunkler oder öliger Belag auf der Zündkerze zeugt von einer zu fetten Einstellung.
- Ein heller oder weißlicher Belag ist bedenklich und steht für eine zu magere Einstellung.

 

Zu Fett...
Ein zu fett eingestellter Vergaser bereitet zunächst eigentlich keine größeren Probleme. Der Benzinverbrauch wird sich jedoch gegebenenfalls erhöhen.

Zu Mager...
Ein zu mager eingestellter Vergaser ist dagegen bedenklicher. Es erhöhen sich die Betriebstemperaturen und es können Schäden entstehen.

Typisch zu mager ! Dicker weißer Belag auf der Kerze :
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Optimal ist ein bräunlicher Belag. Spezies reden von einem gesunden rehbraun.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie in jedem Fall die Einstellung prüfen und ggf. korrigieren lassen. Ein Sachkundiger oder eine Werkstatt wird mit der Einstellung eines neuen Wber-Vergasers vor keine großen Probleme gestellt.


5.) ...wenn es doch mal schief geht

Sollte Ihr Opel wider Erwartens nicht anspringen oder wenigstens einigermaßen laufen (beides sehr unwahrscheinlich), kontrollieren Sie zunächst alle anderen Möglichkeiten einer Störung.
Z.B. Fehler in der Zündung oder auch der Benzinzufuhr.
Vielleicht haben Sie neben der Vergaserumrüstung auch Teile der Zündung neu gemacht und dort ist Ihnen ein Fehler unterlaufen ?
Ihr neuer Webervergaser wird jedenfalls mit großer Sicherheit nicht schuld daran sein, dass Ihr Opel nicht anspringt.
Der größte Fehler den Sie machen können ist, wenn Sie sofort beginnen wie wild an allen Einstellschrauben herumzudrehen.

Weiterhin ändern Sie für alle 1900er und 2.0 Motoren bitte niemals die von uns ausgelieferte Bedüsung des Vergasers. Denn diese ist korrekt !
Wir haben schon einen Fall erlebt, da wurden vom angehenden Weberpiloten voreilig alle Düsen + die komplette Einstellung umgeschraubt, weil der 1900S mit dem Weber angeblich nicht laufen wollte. Nach unzähligem Hin und Her stellte sich dann ein gebrochenes Kupferzündkabel als Übertäter heraus.
Solche Aktionen kosten Ihre ... und auch unser Nerven !

 


 

6.) … fertig

Der Umbau ist damit nun abgeschlossen.

Sie müssen kein Schrauberprofi sein, um diesen Umbau in weniger als 3-4 Stunden erledigen zu können.
Wichtig ist, dass Sie das Material vorliegen haben.
Gehen Sie stets behutsam und ohne Hektik an diese Sache.
Vielleicht schieben Sie Ihr Auto
für diesen Umbau an einem schönen Tag in die Sonne, gönnen sich zwischendurch einen Kaffee und Sie werden sehen, wie stressfrei und wie viel Spaß so eine Schraubernummer machen kann.

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel besonders den Einsteigern in diese Materie einige Tipps, Infos und Anregungen geben konnten.

Abschließend möchten wir noch darauf hinweisen, dass alle in diesem Bericht verfassten Informationen und Details sich ausschließlich auf die von uns gelieferten Weber-Artikel beziehen.

Das Internet macht es möglich und Ihnen steht die volle Auswahl an Bezugsquellen für diverse Weberartikel zur Verfügung. Bedenken Sie bei Ihrer Kaufentscheidung, dass ein extrem billiges Angebot eines unbekannten Anbieters nicht immer das Günstigste sein muss.
Ein z.B. völlig falsch bedüster Webervergaser, der eigentlich für einen anderen Motortyp bestückt wurde, macht Ihr „Schnäppchen“ später zum Groschengrab …- von den Kopfschmerzen mal ganz abgesehen !


In diesem Sinne, allzeit gute Fahrt

 

Ihr Splendid Parts Team

 

 

 

 

 

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